Die meisten Zeitmanagement-Tipps sind Müll

Trent von The Simple Dollar schreibt in einem Artikel über seine Erfahrungen mit Zeitmanagement-Tipps – und er sagt, das meiste davon funktioniert nicht. In all der Zeit, in der er in Büchern und im Internet über Selbstorganisation und Zeitmanagement gelesen hat, hat er nur zehn Tipps gefunden, die für ihn wirklich funktionieren und die ihm helfen, seine Zeit besser zu organisieren und zu nutzen.

Es sind die folgenden:

  • vermeide Multitasking
  • mache dir Notizen
  • nutze eine „Inbox“ und arbeite sie ein- bis zweimal täglich durch
  • führe eine Projektliste und beschäftige dich jeden Tag eine Stunde damit
  • mach dir für jeden Tag eine KURZE ToDo-Liste mit maximal vier Positionen
  • kontrolliere deine E-Mails nur zweimal täglich
  • mach einmal am Tag Ablage
  • beginnen deinen Tag mit der Aufgabe, die die meiste Kreativität oder das meiste Denken erfordert
  • mache viele kurze Pausen
  • überarbeite dich nicht

In meinen Augen fasst diese Liste sehr gut die Grundlagen für effizientes Arbeiten zusammen. Wenn man allerdings durch seine Arbeit darauf angewiesen ist, ständigen Input per E-Mail zu erhalten, dann wird aus dem Vorsatz, nur zweimal pro Tag in die Mailbox zu schauen, nicht viel. Allerdings schreibt Trent ja auch, dass es diese Tipps sind, die für ihn funktionieren. Und er sagt ja auch, dass er bei seiner Suche auf viele Tipps gestoßen ist, die nur in bestimmten Situationen funktionieren – das gleiche gilt wohl auch für den E-Mail-Tipp.

Für mich zeigt sich wieder, dass sich doch jeder sein eigenes Organisations-System zusammenstallen muss. Die Suche geht also weiter!