Vom Nutzen des Lesens

„Lesen bildet!“ – Den Spruch haben wir alle schon gehört. Aber damit ist nicht das Lesen von Tweets oder Facebook-Einträgen gemeint. Gut, auch daraus lässt sich oft eine Menge lernen, aber wahres Wissen findet man dort eher selten.

Mir geht es eher um Bücher oder Artikel in Zeitschriften (ja, auch die elektronische Form ist in Ordnung). Wann habt ihr euer letztes Buch gelesen?
Ich trage zum Beispiel meinen eBook-Reader ständig mit mir herum und ärgere mich fast jeden Morgen über falsche Formulierungen und Fehler in der Tageszeitung.

Aber das Lesen bietet noch mehr Vorteile. Auf Lifehack.org hat Lana Winter-Hébert die 10 größten Vorteile des Lesens aufgelistet. Es sind folgende:

  1. Es bietet geistige Anregung (und kann so das Fortschreiten von Alzheimer oder Demenz verlangsamen)
  2. Es reduziert Stress
  3. Es liefert Wissen
  4. Es erweitert den Wortschatz
  5. Es verbessert das Gedächtnis
  6. Es verbessert das analytische Denken
  7. Es verbessert die Konzentrationsfähigkeit
  8. Es verbessert die Schreibfähigkeit
  9. Es beruhigt
  10. Es bietet Unterhaltung (geh in die örtliche Bibliothek, dann ist es sogar kostenlos)

Und wenn ihr jetzt Lust darauf bekommen habt, zu lesen, dann setzt euch doch gleich ein Ziel, welche oder wie viele Bücher ihr in der nächsten Zeit lesen wollt. Es müssen ja nicht 52 Bücher in 52 Wochen sein, wie es Justin Miller in seinem Artikel beschreibt. Je nachdem wie eure bisherige Leseerfahrung, Lesetechnik nund Lesegeschwindigkeit aussieht können das entweder sehr viele oder sehr wenige sein. Aber auch aus der Beschreibung, wie man sich ein Ziel setzt und dann auch erreicht, kann man viel lernen.

Etwas ähnliches, nämlich wie man sich das Lesen zur Gewohnheit macht, beschreibt Leo Babauta (bekannt von ZenHabits). Auch er empfiehlt übrigens, dass man sich ein Ziel setzen soll, wie viele Bücher man in einer bestimmten Zeit lesen will. er sagt außerdem, dass man sich eine Leseliste anlegen und einen täglichen, festen Lese-Termin festsetzen soll.

Zum Schluss möchte ich noch auf eine schöne Infografik hinweisen, die sich mit der Entwicklung des Mediums Buch auseinandersetzt. Dargestellt wird der Weg von der Tontafel zum eBook-Reader.