Mit Arbeitslosigkeit offensiv umgehen

In der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist die Wahrscheinlichkeit arbeitslos zu werden relativ hoch. Aktuell (November 2013) sind fast 3 Millionen Menschen in Deutschland ohne Arbeit – zumindest nach der offiziellen Statistik. Rechnet man die Menschen in Weiterbildungsmaßnahmen und ähnlichem dazu, liegt die Zahl vermutlich viel höher. Und im europäischen Ausland sieht es mit der Arbeitslosigkeit aktuell noch viel schlimmer aus.

Wenn einen also die Arbeitslosigkeit trifft muss man sich sagen, dass man nicht der einzige ist. Deshalb ist es auch keine Schande, seinen Job zu verlieren. Entsprechend gibt es auch keinen Grund, die Situation zu verschweigen.

Tatsächlich ist es sogar besser, über die Arbeitslosigkeit oder den drohenden Jobverlust zu sprechen. Man sollte Familie und Freunde darüber informieren.
Zum einen ist es nämlich sehr angenehm, ein wenig bemitleidet zu werden, zum anderen sorgt man auf diesem Weg dafür, dass dieser Personenkreis Augen und Ohren offen hält und ein wenig bei der Suche hilft. Es ist nämlich immer wieder erstaunlich, auf welchem Weg man von freien Stellen erfährt. Ein Freund könnte von einer interessanten Stellenausschreibung in seiner Firma erfahren, oder man bekommt einen entsprechenden Tipp von einem Bekannten. Hier gibt es viele Möglichkeiten, die man unbedingt nutzen sollte.

Auch außerhalb des Familien- und Freundeskreises sollte man offensiv mit der Situation umgehen. Ein neuer Job wird sich nämlich nicht von selbst melden. Man muss aktiv danach suchen. Und je mehr Menschen bei der Suche helfen, umso schneller ergeben sich neue Chancen. Man sollte also so viele Kontakte aktivieren wie nur möglich – und natürlich auch neue knüpfen. Vor allem berufliche Kontakte sind hilfreich. Vielleicht wird in einer anderen Abteilung oder in einer Firma, mit der man schon zu tun hatte, nach einem neuen Mitarbeiter mit entsprechenden Qualifikationen.
Der offensive Umgang mit dem Thema Jobverlust und Arbeitslosigkeit kann sich also durchaus lohnen.

Offensiv – oder besser aktiv – sollte man aber auch bei der Jobsuche selbst bleiben. Es ist unwahrscheinlich, dass man auf der Straße von jemandem angesprochen wird, der einem den absoluten Traumjob anbieten will. Und auch der bisherige Arbeitgeber wird nicht anrufen, um darum zu bitten, dass man seinen alten Job wieder übernimmt. Die Wahrheit ist, man muss nach einem neuen Job suchen. Und die einzige Möglichkeit, einen neuen Job zu finden, ist, die Stellenangebote zu durchforsten und sich zu bewerben – egal wie viele Ablehnungen man erhält, wie lange es dauert und wie schwer es ist, sich für die nächste Bewerbung zu motivieren.

Man sollte also insgesamt offensiv mit dem Thema Jobverlust und Arbeitslosigkeit umgehen. Außerdem ist es wichtig, aktiv zu bleiben und sich trotz aller Rückschläge bei der Jobsuche nicht entmutigen zu lassen.

Weitere Tipps, wie man mit der unangenehmen Situation Arbeitslosigkeit und den allgemeinen Problemen während der Jobsuche, fertig wird, gibt es in meinem E-Book „Sie wollen dich nicht? Na und?„.