Entscheidungen treffen

Entscheidungen über Entscheidungen

Täglich müssen wir Entscheidungen treffen – angeblich sind es jeden Tag rund 20.000. Manche treffen wir unbewusst, über manche denken wir genau nach und nicht jede Wahl fällt uns leicht.
Natürlich sind wir uns auch der Tatsache bewusst, dass unsere Entscheidungen von allem möglichen beeinflusst wird. Ein schönes Beispiel ist hier der Einkauf im Supermarkt. Hier wird versucht, unsere Kauf-Entscheidung auf vielfältigste Weise zu beeinflussen. Die Gestaltung der Produktverpackung spielt hier ebenso eine Rolle wie die Platzierung des Produktes im Regal, die Position des Regals im Geschäft, die Beleuchtung, die Hintergrundmusik und so weiter.

Aber es gibt auch ein paar Einflüsse, die in uns sozusagen eingebaut sind.

 

8 Dinge, die unsere Entscheidungen beeinflussen!

Bei bufferapp.com hat sich Belle Beth Cooper damit beschäftigt, was unsere Wahl beeinflusst und hat 8 Dinge gefunden, die dem ein oder anderen vielleicht nicht wirklich bewusst sind.

  • Wir wählen die einfachste Option!
  • Unsere Entscheidungen werden mit der Zeit schlechter!
  • Morgens treffen wir bessere Entscheidungen!
  • Wir treffen bessere Entscheidungen in einer fremden Sprache!
  • Hunger führt zu riskanteren Entscheidungen!
  • Eine volle Blase hilft, bessere Entscheidungen zu treffen!
  • Gute Belüftung sorgt für gute Entscheidungen!
  • Es beeinflusst unsere Entscheidungen wenn wir uns nach links lehnen!

 

Wie man bessere Entscheidungen trifft

Und was lernen wir jetzt daraus? Was können wir tun, um uns in Zukunft bessere zu entscheiden?
Natürlich gibt es auch eine Hand voll Handlungsanweisungen, die uns hier unterstützen:

  1. Triff Entscheidungen am Morgen!
    Die Entscheidungs-Ermüdung hat dann noch nicht zugeschlagen. Wenn du am Nachmittag eine wichtige Entscheidung treffen musst, dann gönne dir vorher eine Pause.
  2. Iss vorher!
    Unsere Entscheidungen werden von Hunger, Durst oder anderem Verlangen beeinflusst. Diesen Faktor sollte man vor wichtigen Entscheidungen ausschalten.
  3. Reduziere die Auswahlmöglichkeiten!
    Je mehr Optionen wir haben, umso schwerer fällt uns die Wahl.
  4. Mach die Fenster auf!
    Das Gehirn braucht für seine Arbeit Sauerstoff. Je mehr davon zur Verfügung steht und umso geringer der CO2-Gehalt der Raumluft ist, umso besser können wir uns entscheiden.
  5. Verwende eine fremde Sprache!
    Sprachen, die wir erst später erlernt haben, sind weniger emotional aufgeladen als unsere Muttersprache. Wenn wir unsere Enmtscheidungen in einer Fremdsprache begründen fallen diese Emotionen weniger oder gar nicht ins Gewicht.

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