“Erfolg ist die Fähigkeit, von Misserfolg zu Misserfolg zu gehen, ohne den Enthusiasmus zu verlieren.”

Winston Churchill (1874-1965, britischer Staatsmann)

Wir alle erleben Misserfolge. Rückschläge gehören ganz normal zu unserem Leben und nicht immer funktioniert das, was wir uns vornehmen.

Aber letztlich ist es nicht wichtig, ob oder wie oft wir scheitern. Wichtig ist, wie wir mit unseren Misserfolgen und den Rückschlägen, die wir erleben, umgehen. Lernen wir daraus? Lassen wir uns von ihnen entmutigen? Lassen wir uns von unserem Ziel abbringen? Oder wachsen wir durch die Fehler, die wir machen?

Wenn etwas nicht funktioniert, so bedeutet das nicht unbedingt, dass unser Vorhaben grundsätzlich falsch oder unser Ziel nicht erreichbar ist. Der Misserfolg zeigt uns nur, dass der Weg, auf dem wir unser Ziel erreichen wollten, nicht der richtige war. Vielleicht war unser Lösungsansatz falsch oder vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif für unsere Idee.

Wenn wir aber von dem Ziel, das wir verfolgen, überzeugt sind, dann sollten wir uns von Rückschlägen und Misserfolgen nicht entmutigen lassen. Stellen wir besser die Frage, warum es nicht funktioniert hat. Analysieren wir die Situation und überlegen wir, was wir anders machen müssen, um zukünftige Fehlschläge zu vermeiden.

Winston Churchill, der heute als einer der größten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts gilt, hat in seinem Leben etliche Rückschläge erlitten. Während seiner Schulzeit blieb er mehrfach sitzen und fiel zweimal durch die Aufnahmeprüfung zur Militärakademie. Später machte er dennoch als Offizier Karriere, arbeitete als Journalist und Buchautor und erhielt für seine schriftstellerische Arbeit sogar den Nobelpreis für Literatur.
Als Politiker stieg er 1911 zum britischen Marineminister auf, musste dann aber wegen einer verlorenen Schlacht zurücktreten. Doch bereits ein Jahr später wurde er zum Schatzkanzler, also zum Finanzminister ernannt. Und nachdem seine politische Karriere in den 1930er Jahren bereits beendet schien, wurde er 1940 sogar zum Premierminister gewählt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er trotz seiner erfolgreichen Amtsführung abgewählt, konnte das Amt aber einige Jahre später wieder erringen und blieb bis kurz vor seinem Tod gewähltes Mitglied des britischen Parlaments.
Er wusste also was es heißt, von Misserfolg zu Misserfolg zu gehen.

Lassen wir uns also unseren Enthusiasmus nicht nehmen. Lernen wir aus den Rückschlägen, die wir erleben, und gehen wir weiter auf dem Weg hin zu unserem Ziel – wie auch immer dieses Aussehen mag!

Foto von John-Mark Smith von Pexels

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